Antidiskriminierung- Diversität Sek 2

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Antidiskriminierung Diskriminierung ist jede Form der ungerechtfertigten Benachteiligung oder Ungleichbehandlung von einzelnen Personen oder Gruppen aufgrund verschiedener wahrnehmbarer (zum Beispiel Alter, ethnische Zugehörigkeit oder Behinderung) beziehungsweise nicht unmittelbar wahrnehmbarer (zum Beispiel Weltanschauung, Religion oder sexuelle Orientierung) Merkmale. Verboten ist die Benachteiligung von Individuen aus einem der im Gesetz angeführten Gründe (Geschlecht, Alter, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Orientierung, ethnische Zugehörigkeit). In Umsetzung der gemeinschaftsrechtlichen Regelungen unterscheidet das Gleichbehandlungsgesetz (GlBG) zwischen unmittelbarer und mittelbarer Diskriminierung. Eine unmittelbare Diskriminierung liegt vor, wenn eine Person aufgrund eines der geschützten Merkmale eine weniger günstige Behandlung erfährt, erfahren hat oder erfahren würde als eine andere Person in einer vergleichbaren Situation. Diversität Migration und Diversität sind wichtige Themen im Bereich Schule. Gerade Schulen sind besondere Orte, an denen Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte mit verschiedenen Hintergründen zusammenkommen, voneinander lernen und den pädagogischen wie demokratischen Auftrag haben, Konflikte auszuhandeln und durch diese zu wachsen. Das Ziel des Diversitäts- Ansatzes ist es, nicht nur auf die Vielfalt von Identitäten aufmerksam zu machen, sondern besonders Fragen von Macht, Abhängigkeit und Möglichkeiten aufzugreifen und hier im Sinne von Gleichstellung aktiv zu werden. Die folgenden Materialien und Links bieten einen Überblick über Zugänge des Diversitätsansatzes sowie über Ihre Möglichkeiten, den Unterricht diversitätssensibel zu gestalten.
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Themenfelder
Gender und Diversität
Bildungsstufe
Sekundarstufe II
Erstellungsdatum
08. 11. 2021
Letztes Update
08. 11. 2021